Hawaii kennenlernen? Am liebsten so
Ein Park Ranger, der seinen Gästen die schönsten Wanderwege empfiehlt. Eine Kaffeeplantage, auf der die Zutaten fürs Frühstück im Garten wachsen. Und eine unscheinbare Bar, die Sie ohne einen persönlichen Tipp wohl nie entdecken würden. Unser Produktmanager Thies war auf Hawaii unterwegs, um kleine Unterkünfte und einheimische Gastgeber und Guides kennenzulernen, die Ihnen die Inseln näherbringen.
© Hawaii Tourism AuthorityEin Kneipenquiz in einer kleinen Bar neben einem Supermarkt … Das stand auf keinem seiner Pläne. Trotzdem saß Thies an einem Mittwochabend mitten unter den Bewohnern von Kauaʻi. Sein Gastgeber hatte ihm erzählt, dass sich die Nachbarschaft hier jede Woche trifft. „Da sitzt man unter lauter Einheimischen“, erzählt Thies gut gelaunt. „Alle haben spannende Geschichten zu erzählen und möchten wissen, wer man ist.“
Bei diesem einen Tipp blieb es nicht. Auf Empfehlung seiner Gastgeber besuchte Thies eine Markthalle, in der Künstler und andere Kreative von der Insel ihre Arbeiten verkaufen. An diesem Abend gab es eine offene Bühne, und wieder kam er mit Inselbewohnern ins Gespräch. „Diesen Ort hätte ich allein wirklich nie entdeckt“, erzählt er.
Das erlebte er auf seiner Reise immer wieder: Gespräche mit Einheimischen führten ihn an Orte, die er auf eigene Faust wohl nicht gefunden hätte. Nach und nach ging es um mehr als die Auswahl von Unterkünften und Aktivitäten. Thies lernte die Menschen kennen, die unsere Reisenden künftig willkommen heißen, und erfuhr, welche Geschichten sie ihnen mit auf den Weg geben.
© Hawaii Tourism AuthorityWorauf es bei Ihrer Unterkunft ankommt?
Thies sucht nach Orten, an denen die Gastgeber Ihre Reise bereichern. Schöne Fotos vermitteln schließlich nur einen ersten Eindruck. Und der kann sich ändern. So ging es auch Thies: Vor seiner Abreise dachte er bei Hawaii vor allem an Palmen und tropische Strände. Doch auf Big Island fuhr er an weiten schwarzen Lavafeldern vorbei, während ihn auf der Road to Hana auf Maui enge Haarnadelkurven und üppiger tropischer Regenwald erwarteten. „Die Landschaften sind wirklich viel abwechslungsreicher, als viele denken“, erzählt er.
Die Suche nach passenden Unterkünften, von denen aus Sie diese Landschaften entdecken können, hatte schon Monate zuvor begonnen. Noch bevor Thies nach Hawaii reiste, hatte er Hunderte Unterkünfte gesichtet. Auf der Karte auf seinem Bildschirm kamen immer mehr Markierungen hinzu. Hinter jeder Adresse konnte sich ein Ort verbergen, den er Ihnen gern für Ihren Aufenthalt empfehlen würde.
„Ich habe mir jede Unterkunft vorab genau angeschaut“, erzählt er. Allein die Vorbereitung dauerte etwa zwei Monate. Thies recherchierte B&Bs und Ferienhäuser, informierte sich über Ausflüge und nahm Kontakt zu lokalen Anbietern auf. Die vielversprechendsten Adressen wurden Teil seiner Reiseplanung.

Auf Hawaii beginnt beginnt dann der wichtigste Teil: Thies tritt selbst über die Schwelle, lernt die Gastgeber kennen und übernachtet auch immer wieder vor Ort, um ihre Gastfreundschaft und die Umgebung selbst zu erleben. Manche Unterkünfte scheiden nach dem Besuch aus. Bei anderen spürt er schon nach kurzer Zeit, dass sie zur Philosophie von Little America passen. Erst wenn sich der gute Eindruck vor Ort bestätigt, wird eine Unterkunft Teil der sorgfältig ausgewählten kleinen Unterkünfte von Little America.
Den Unterschied machen für Thies die Menschen, die Sie dort empfangen. So war es auch bei Linda und Dan, die er in den grünen Hügeln bei Kona kennenlernte. Die beiden führen ein B&B auf einer kleinen Kaffeeplantage, auf der sie selbst Kaffee anbauen.

Bei Linda und Dan wächst das Frühstück gleich nebenan
Das B&B, das Thies besuchte, liegt mitten im Kona Coffee Belt auf Big Island. Es hat nur fünf Gästezimmer, und die Gastgeber wohnen selbst auf dem Grundstück. Jeden Morgen servieren sie das Frühstück auf ihrer Veranda – mit Obst aus dem eigenen Garten und Kaffee von ihrer Plantage.
Bei einer Führung erfuhr Thies, wie der Kaffee angebaut wird. „Ich hatte keine Ahnung, wie eine Kaffeepflanze aussieht“, gibt er zu. Unterwegs zeigten Linda und Dan ihm Bananenstauden, Melonen und die auffallend großen Avocados, die auf ihrem Grundstück wachsen. So konnte er schon sehen, was am nächsten Morgen auf dem Frühstückstisch stehen würde. Hier ist der Weg vom Garten auf den Teller tatsächlich kurz!

Auch Sie können bei einem Aufenthalt bei Linda und Dan die Kaffeeplantage erkunden. Die beiden erklären Ihnen, wie die Kaffeepflanzen wachsen, und zeigen, wie viel Arbeit in Ihrer Tasse Kaffee steckt. Genau das schätzt Thies an einheimischen Gastgebern: Sie heißen Sie willkommen und bringen Ihnen zugleich die Umgebung näher, in der Sie morgens aufwachen.

Was kann Ihnen ein Park Ranger als Gastgeber erzählen?
Dean verbindet zwei Aufgaben, die sich gut ergänzen: Tagsüber arbeitet er als Ranger im Hawaiʻi Volcanoes National Park. Daneben führt er ein kleines B&B mit zwei Gästezimmern, etwas außerhalb von Volcano Village. Erst an seinem letzten Abend in der Gegend hatte Thies Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Das Warten hatte sich gelohnt.
„Er weiß genau, was gerade los ist“, erzählt Thies begeistert. Dean kennt die weitläufige Vulkanlandschaft wie seine Westentasche. Er weiß, welche Wanderwege sich lohnen, wo und wann Sie den größten Besucherandrang umgehen können und welche vulkanischen Aktivitäten es gerade im Park gibt. Dieses Wissen teilt er gern mit Ihnen.

Bevor Sie aufbrechen, können Sie mit Dean besprechen, welche Wanderung Sie an diesem Tag unternehmen möchten. Vielleicht empfiehlt er Ihnen einen Weg, an den Sie selbst nicht gedacht hätten, oder erklärt, worauf Sie unterwegs achten können. Wenn Sie später durch die alten Lavafelder wandern, erinnern Sie sich an seine Geschichten. Ihnen fallen Dinge auf, an denen Sie sonst vielleicht vorbeigegangen wären.
Thies kann es sich schon genau vorstellen: Abends heißt Dean Sie in seinem B&B willkommen, am nächsten Morgen gibt er Ihnen persönliche Tipps für Ihren Tag im Nationalpark mit auf den Weg.

Mit einem einheimischen Guide in den Regenwald
„Das ist wirklich ein netter Kerl“, sagt Thies lachend, als das Gespräch auf Tom kommt. Er lernte den Wanderguide während seiner Reise über die Insel kennen. Schon nach einem kurzen Gespräch merkte er, wie viel Zeit Tom draußen verbringt. Selbst in seiner Freizeit zieht es ihn in den Regenwald, um Wasserfälle aufzuspüren.
Seine Begeisterung macht neugierig. „Aber man muss sie eben auch finden können.“ Mit Tom erkunden Sie das grüne Inselinnere auf Wanderwegen, die Sie allein wohl kaum entdecken würden. Manchmal hören Sie das Wasser schon rauschen, bevor der Wasserfall zwischen den dicht bewachsenen Hängen sichtbar wird. Tom kennt auch abgelegene Küstenpfade und erzählt unterwegs gern von der Insel, auf der er so viel Zeit verbringt.
Thies hatte leider keine Gelegenheit, selbst mit Tom loszuziehen. Ihre Begegnung blieb ihm trotzdem in Erinnerung – vor allem, weil Tom so vertraut und selbstverständlich von Kauaʻi erzählte. Für Thies ist er genau die Art von Guide, die Ihnen Hawaii näherbringt.
© Hawaii Tourism AuthorityVier Wochen Hawaii und kaum Fotos
Mit vielen neuen Eindrücken und persönlichen Erlebnissen kehrte Thies in die Niederlande zurück. Seine Erfahrungen teilt er mit unseren Reiseexperten. Dank seines Besuchs kennen sie die Menschen hinter den Unterkünften und Ausflügen und wissen, was Sie auf Hawaii erleben können.
Die Fotos seiner Reise lassen sich an einer Hand abzählen. Doch fragen Sie ihn nach Linda und Dan, Dean, Tom oder der kleinen Bar neben dem Supermarkt auf Kauaʻi – und er kommt von einer Geschichte zur nächsten!
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